Wissenswertes über Fichtennadelsirup
Fichtennadelsirup wird aus den grünen, noch jungen Trieben der Fichten gewonnen. Diese pflücken wir von unseren eigenen Bäumen, mehrere hundert Meter von der nächsten Straße entfernt. Wir kochen daraus Sirup, den wir mit Zitronensaft und Organgensaft abschmecken. Fichtennadelsirup schmeckt leicht bitter, aber auch mild bis süß und etwas harzig. Er gilt in der Volksmedizin als klassisches Hustenmittel. Um den wunderbaren Geschmack dieses Naturproduktes kennenzulernen, muss man aber nicht warten, bis man erkältet ist. Man kann Fichtennadelsirup auch vorbeugend trinken. Er stärkt das Immunsystem und hilft, die Schleimhäute der Atemwege gesund zu erhalten. Die enthaltenen antiseptisch wirkenden ätherischen Öle helfen dem Körper, Abwehrkräfte aufzubauen. Zudem enthält Fichtennadelsirup Vitamin A und C.
Wissenswertes über Löwenzahnblütensirup
Löwenzahnblüten enthalten unter anderem Vitamine und Bitterstoffe. Sie fördern die Verdauung, wirken entzündungshemmend und regen den Stoffwechsel an. In der Volksmedizin gilt Löwenzahnblütensirup außerdem als Hustenmittel. Von diesen gesundheitlichen Wirkungen einmal abgesehen, schmeckt der Sirup erfrischend und durch seine Kombination aus herb und süß ganz anders, als Sirup aus Früchten. Wir schmecken den Sirup mit Orangen- und Zitronensaft ab. Wir empfehlen, den Sirup mit Wasser im Verhältnis 1 : 10 zu verdünnen.
Wir pflücken die Blüten auf unseren eigenen, nicht mineralisch gedüngten Wiesen, mehrere hundert Meter von der nächsten Straße entfernt.
Wissenswertes über Birkensaftsaft
Birkensaft ist ein unverfälschtes, reines Naturprodukt, das die Völker unter anderem in Nordamerika, China oder Russland seit Jahrhunderten nutzen.
Von März bis April kann der Birkensaft direkt am Stamm des Baumes gezapft werden. Da er die Aufgabe hat, die Birken mit allen lebenswichtigen Stoffen zu versorgen und den Frühjahrsaustrieb anzukurbeln, enthält er viele Inhaltsstoffen, denen eine vitalisierende Wirkung nachgesagt wird. Unter anderem enthält Birkensaft: Aminosäuren, Eisen und Kalium, Calzium, Mangan, Magnesium, Natrium und Phosphor, Proteine und Zink, Vitamin C oder Saponine, dazu die Zuckerarten Xylit, Fruktose, Glukose, Saccharose und Arabinose, die einen leicht süßen Geschmack des Saftes bewirken und das bei nur 5 Kalorien auf 100 Milliliter.
Die Volksmedizin nutzt den Saft seit Jahrhunderten auf vielfältige Weise. Man sagt ihm eine entzündungshemmende und cholesterinsenkende Wirkung nach. Er soll den Körper entgiften, soll gegen Hautunreinheiten, Blutarmut, Gicht und Rheuma helfen. Er soll zudem entwässernd wirken und die Nieren und Gallentätigkeit anregen und die Frühjahrsmüdigkeit vertreiben.
Bei Nierenleiden rät die Volksmedizin jedoch vom Genuss des Saftes ab. Dem Glauben nach stärkt der Birkensaft das Immunsystem und hilft auch gegen Haarausfall. Deshalb ist er bis heute Bestandteil von Shampoos oder Haarwasser.
Alle genannten Wirkungen sind nicht wissenschaftlich bewiesen. Einzig und allein die Nutzung und Erfahrung unserer Vorfahren gelten als Beleg für die Wirksamkeit.
Wir zapfen den Saft im Frühjahr von unseren Birken und gönnen diesen nach der Nutzung eine mindestens zweijährige Pause.
Den Birkensaft erhalten Sie bei uns naturbelassen und in den Geschmacksrichtungen Minze (Verwendung eines Kaltauszuges aus Minze, geerntet auf unserem Kräuterbeet) und frisch gepresstem Zitronensaft.